Was spricht für Zuckerersatz Xylit

 

                                                                                ...und was spricht dagegen?

Pro:

  • Xylit kann im Verhältnis 1:1 wie Zucker verbraucht werden, hat jedoch 40 % weniger Kalorien
  • Sehr niedriger glykämischer Index (7 - 13)
  • In vielen Studien nachgewiesen löst Xylit nicht nur kein Karies aus, sondern hemmt sogar das Wachstum von Kariesbakterien und schützt so aktiv vor Karies. Daher findet man den Birkenzucker auch oft in Kaugummis und Bonbons zur Zahnpflege. Darüber hinaus werden Frauen in der Schwangerschaft xylithaltige Süßspeisen empfohlen, da diese nach deren Auffassung das Kariesrisiko beim Nachkommen mindert. 
  • Zahlreiche Studien haben zudem belegt, dass Xylit auch die Gefahr einer Mittelohrentzündungen um bis zu 40 Prozent senkt, da das Süßungsmittel die Vermehrung von Bakterien in der Mundhöhle verhindert. Zudem nimmt die Knochendichte bei regelmäßigen Genuss von Xylitol zu.
  • Auch für die Gewichtsreduzierung hat sich Xylit bewährt, da der Stoff das Sättigungsgefühl verlängert und somit Heißhungerattacken vorbeugt. Wer also abnehmen will, sollte sich einmal intensiver mit der Zuckeralternative befassen.
  • Darüber hinaus ist der weiße Naturstoff auch für Diabetiker ein Segen, da Xylit weder den Zucker-noch den Insulinspiegel beeinflusst.
  • Der Zuckerersatz Xylit ist ein gesundes Naturprodukt und eignet sich perfekt als Ersatz für normalen Zucker. Für praktisch allle Anwendungsgebiete des normalen Haushaltszuckers. Sei es zum Kochen, Backen oder Getränke süßen.
  • Xylit hat keinen Nachgeschmack, so wie bei Stevia.

Contra:

 

  • Bei übermäßigem Verzehr von Xylit kann es zu Blähungen und weichem Stuhlgang oder gar Durchfall kommen. In der Eingewöhnungsphase sollten nicht mehr als 0,5 g Birkenzucker pro KG Körpergewicht verzehrt werden, damit es nicht zu einer möglichen abführenden Reaktion des Körpers kommt. Nach wenigen Wochen hat sich der Mensch darauf eingestellt, was aber individuell bewertet werden soll. Kinder unter 3 Jahren sollten nur eingeschränkt Süßigkeiten verzehren; so sollten Kinder auch Birkenzucker nur in kleineren Mengen zu sich nehmen
  • Für manche Tiere (u.a. Hunde, Kaninchen,Ziegen) ist Xylit gefährlich. Ihnen fehlt ein wichtiges Enzym in der Leber, mit deren Hilfe das Xylit abgebaut werden kann, die Leber kann dadurch schwere Schäden bekommen. Xylit provoziert bei ihnen außerdem eine Insulinausschüttung, die den Blutzuckerspiegel übermäßig senkt. Die Einnahme von Xylit kann für Hunde schon bei geringen Dosen (5g) tödlich sein. Als Sofortmaßnahme hilft eine Zuckerlösung.              
  • Für Katzen allerdings wird empfohlen, etwas Xylit ins Trinkwasser zu geben, wodurch Zahnstein und Zahnbelag reduziert werden. 
  • Xylit ist im Vergleich zu raffiniertem Zucker aufgrund der deutlich aufwendigeren Herstellung entsprechend teurer, weswegen eine permanente Verwendung für die Ernährung  nicht gerade günstig ist. Es wird jedoch daran gearbeitet das Herstellungsverfahren preiswerter zu gestalten.                                                                                                                                                                                                                                                  

Mein Fazit: Xylit ist ein gesundes Süßungsmittel, da es so gut wie keine Nebenwirkungen hat. Es verbindet viele gesundheitliche Vorteile mit einfacher Anwendung!


Ich hoffe, meine Webseite war für Sie ein kleiner Ratgeber. Eine Hilfestellung um Ihr Interesse an diesem kleinen süßen Wunder zu wecken. Mögen Sie aus dem Gelesenen Ihren größtmöglichen Nutzen ziehen können. Die Anwendungsmöglichkeiten von Xylit und auch Erythrit sind vielfältig. Egal welche Gründe Sie auch haben, Sie sollten in Aktion treten

Ihrer Gesundheit zuliebe...